HomeSlaughtering:Hausschlachtung

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Home Slaughtering:Hausschlachtung
Jan- May 2012
documentary film and performance series

We dress to kill. We live to die. We rise to fall. We stand to drop, succeed to fail.
We win to loose. We love to hate. We start to stop.
Skin is breaking.
Shell is cracking.
One shot.
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Eviction, Loss, Death, Home
Machete, Blade, Axe, Knife
Egg, Bread, Coal, Heart

Der fatale Glaube an hierarchische Strukturen macht uns empfänglich für die archaische Angst, der wir im Moment der Konfrontation mit dem Anderen begegnen. Das Andere bringt das Chaos, den Umsturz des Gewohnten: die Sterne, das Firmament, die Erd, ein umgestürzter Hafen (Woyzeck), das Prinzip des Ordnens wird oberste Priorität. Die Priorität beginnt im Übermaß nach Strukturen der Sicherheit zu verlangen.
Wir klammern uns an die Idee des Dauerhaften im Taumel der Furcht, es könne Nichts mehr so sein wie es vorher war.
Dualität schafft Raum. Zwei Punkte bestimmen den Stand der Dinge. Dazwischen eine Gerade, eine Krümmung, ein Kreis. Ankunft ist möglich, Umkehrschlüsse nötig.
Verständnis in Anbetracht der Umstände: Wir sind nicht allein. Schade!
Das Einssein hat ein Ende, das Kollektiv bestimmt die Kommunikation, Informationen werden verschleudert. Der Preis ist der Umbruch, der Sturz, die Verdrängung.
WOHIN?
Heimat- ein NichtOrt.
Neu verortet im Zeichen der Zeit: Global. Ein Sehnen nach Stille.
Ich frage Dich: Wirst Du mich retten? Ich bitte Dich: Vergebe mir die Zerstreutheit. Ich flehe Dich an: Verdränge mich nicht!
Nichts hat Bestand. Aufler die Angst um Bestimmung. Ein schreckliches Chaos greift um sich. Ich verliere immer mehr die Kontrolle. Was ist zu tun? Was bleibt mir übrig?
Ich verliere mich immer mehr in der Kontrolle. Die Biegung der Zeit, das Brechen des Lichtes, die Vernichtung des Raumes. Ich bin geschafft! Ich werde geschaffen!
*Wohin?*

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